Satzung des Förderverein Handball in Zirndorf e.V.

 
§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein Handball in Zirndorf e.V.“ im folgenden „Verein“ genannt.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Zirndorf und ist im Vereinsregister eingetragen
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
(1) Zweck des Vereins ist, durch die Anschaffung von Mitteln i.S.d. § 58 AO, die Förderung der Sportart Handball in Zirndorf. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Beiträge und Spenden verwirklicht.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (§§ 51ff AO) in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4 Selbstlosigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke ver­wendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(3) Es dürfen weiterhin keine Personen durch Ausgaben, die dem Ver­einszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Einzelpersonen, Familien, Vereine, Verbände und Firmen können als Mitglieder aufgenommen werden. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres wird das vorher minderjährige Familienmitglied selbst beitragspflichtig.

(2) Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft muss schriftlich dem Vorstand gegenüber erklärt werden. Bei Kindern und Jugendlichen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag gilt als angenommen, wenn der Vorstand nicht binnen eines Monats widerspricht. Der Vorstand kann ein Aufnahmegesuch ohne Angabe von Grün­den ablehnen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

(3) Jedes Mitglied des Vereins ist nach Vollendung des 16. Lebensjahres berechtigt, an der Willensbildung des Vereins durch Ausübung des Antrags- und Stimmrechts in der Mitgliederversammlung teilzunehmen.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch:

a) Tod,
b) Freiwilligen Austritt,
c) Ausschluss.

(2) Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres, mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist, zulässig. Die Austrittserklärung muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.

(3) Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand mit sofortiger Wirkung beschlossen werden:

a) wenn das Mitglied seinen Beitrag trotz einmaliger schriftlicher Mahnung unter Fristsetzung von 14 Tagen nicht entrichtet,
b) bei schweren Verstößen gegen die Satzung, Ziele oder die Interessen des Vereins, sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,
c) bei unehrenhaften Verhalten, soweit es mit dem Vereinsleben in unmittelbarem Zusammenhang steht.

Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Dafür ist dem Mitglied eine Frist von zwei Wochen zu gewähren.

(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 8 Mitgliedsbeiträge
(1) Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

(2) Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

(3) Der Beitrag wird im ersten Quartal des Geschäftsjahres fällig und ist auch bei Eintritt während des Geschäftsjahres in voller Höhe zu entrichten.

(4) Jeden Mitglied steht es frei, einen höheren als in der Mitglieder­ver­sammlung bestimmten Mitgliedsbeitrag zu leisten. In diesen Fällen kann die Beitragszahlung mit Zustimmung des Vorstands auf mehrere Zahlungstermine innerhalb des Geschäftsjahres aufgeteilt werden.

§ 9 Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 10 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden und
c) dem Kassier

Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1 Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassier.

(2) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

-         Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

-         Abschluss von Verträgen

-         Kassenführung

(3) Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(4) Der erste, der zweite Vorstand und der Kassier sind jeweils alleinvertretungs­berechtigt und entscheidungsbefugt bei der Eingehung von Verbind­lichkeiten bis zu einem Betrag i.H.v. 1.000 €. Über die Eingehung von Verbindlichkeiten mit einem Betrag zwischen 1.000,01 € und 3.000 € entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Ansonsten ist Einstim­migkeit erforderlich. Bei ablehnender Entscheidung sind 2 Mitglieder des Vorstandes berechtigt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung für den Beschluss der Eingehung der Verbindlichkeit einzuberufen.

(5) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl des Vorstands ist zulässig. Vorstandsmitglieder bleiben in jedem Fall bis zu einer Neuwahl im Amt.

(6) Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist von der Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen.

(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend sind.

(8) Der Vorstand entscheidet in Vorstandssitzungen durch Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Sitzungen des Vorstands werden vom Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 7 Tage ein­be­rufen, die Sitzungen sind grundsätzlich nicht öffentlich. Ausnahme sind Personen, die ausdrücklich vom Vorstand zur jeweiligen Vorstands­sitzung schriftlich eingeladen sind. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Vorstandssitzungen finden mindestens 4 x pro Jahr statt.

(9) Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 11 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen,

a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens

b) einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres,

c) bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen drei Monaten.

(3) Der Vorstand ist zur Einberufung der Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn dies von mindestens 30% der Stimmberechtigten Mitglieder
       unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird.

(4) Die Mitgliederversammlung gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladung mindestens 2 Wochen vorher bekannt gegeben ist.
       Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss den jeweiligen Mitgliedern schriftlich per Brief, Telefax oder E-Mail ausgehändigt werden.
       Die persönliche Aushändigung der schriftlichen Einladung an das einzelne Mitglied ist statthaft.

(5) Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Postadresse,
       Fax-Nr. oder E-Mail-Adresse gesendet wurde bzw. persönlich ausgehändigt wurde.

(6) Die vom Vorstand festzulegende Tagesordnung muss in der Einladung enthalten sein. Sie kann zu Beginn der Versammlung durch Beschluss ergänzt oder geändert werden.

(7) Die Einladung zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen muss schriftlich, mindestens 1 Woche vorher, mit Angabe der Tagesordnung erfolgen.

(8) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder.

(9) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Bei einer Familienmitgliedschaft hat der Familienverband insgesamt nur eine Stimme.
       Dies gilt auch bei Vereinen, Verbänden und Firmen.

(10) Beschlüsse in der Mitgliederversammlung sind mit einfacher Mehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder zu fassen.
         Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Beschlüsse über Änderungen des Vereinszwecks
         oder der Satzung, sowie über die Auflösung des Vereins, bedürfen einer Mehrheit von ¾ der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder.

(11) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

(12) Dem Antrag eines Mitglieds auf geheime Abstimmung muss ent­sprochen werden.

§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gem. dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

(2) Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über

a)    Aufgaben des Vereins

b)    Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

c)     Satzungsänderungen

d)    Auflösung des Vereins

§ 13 Kassenprüfung
(1) Über die Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, für die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

(2) Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen, sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Kalenderjahres festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

(3) Die Kassenprüfer haben in der Mitgliederversammlung die Vereinsmitglieder über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

(4) Die Kassenprüfer beantragen in der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands.

§ 14 Protokollierung
(1)     
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem/der Vorsitzenden zu unterzeichenen.

(2)      Das schriftliche Protokoll wird nicht automatisch an die Vorstandsmitglieder oder die anderen Mitglieder versendet, sondern kann bei Bedarf beim Vorstand eingesehen werden.

§ 15 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die HG Zirndorf oder deren gemeinnützigen Rechtsnachfolger.
 

Die Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 14.08.2009 beschlossen.

 

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